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Individuelles Angebot zur Krankenzusatzversicherung anfordern
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Kranken-Versicherungen
Gesetzliche Kranken-Versicherung
Ergänzung des gesetzlichen Kranken-Versicherungsschutzes
Private Krankenzusatz-Versicherung
Wer Mitglied in einer Gesetzlichen Kranken-Versicherung ist, kann
sich durch Abschluß von privaten Zusatzversicherungen eine
bessere Versorgung im Krankheitsfall erkaufen. Es ist eine Frage
des Geldbeutels, wieviel »Mehr« es denn sein darf.
Es gibt Zusatztarife für folgende Bereiche:
- ambulant
- stationär
- Zahnarzt
- Tagegeld
- Pflegegeld
- Kur
Wer so eine Versicherung hat, kann sie unter Einhaltung einer Frist
jedes Jahr kündigen, wenn sie zu teuer wird oder nicht mehr gebraucht
wird. (Aber: Mindestdauer nach Vertrags-Abschluß beachten, die je nach
Anbieter 1 bis 3 Jahre beträgt, danach jährlich kündbar.)
Wo soll man abschließen?
Mehr als 30 Anbieter reißen sich um ... gesunde Kunden. Oder zumindest
weitgehend gesunde Kunden. Die übrigen bekommen eventuell einen Vertrag,
wenn sie bereit sind, einen Beitragszuschlag zu zahlen oder einen
Leistungsausschluß zu akzeptieren.
Ansonsten unterscheiden sich die Anbieter durch unterschiedliche Beiträge
und durch Leistungsunterschiede. Kompliziert? Nein. Ganz einfach. Wenn
man einen Zusatztarif abschließt, umfaßt dieser in der Regel mehrere Leistungen.
Aber jede Gesellschaft schnürt eben andere Leistungen in einem Tarif zusammen.
Das macht einen Vergleich schwierig. Es gibt jedoch online kostenlose Vergleichsmöglichkeiten für Krankenzusatzversicherungen.
Mit den Beiträgen ist das so eine Sache. Auch da gibt es Unterschiede, die
teilweise beachtlich sind. Aber trotzdem ist ein Vergleich fast unmöglich.
Ein Beispiel macht das deutlich:
Die Gesellschaft A verlangt einen monatlichen Beitrag von 85 EURO,
Gesellschaft B 110 EURO. Beide bieten als Leistung Versicherungsschutz
für eine stationäre Krankenhausbehandlung im 2-Bett-Zimmer.
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Gesellschaft A könnte eine Gesellschaft ohne Geschäftsstellen sein.
Sie hat geringere Verwaltungskosten als B. Dafür müssen Sie im
Leistungsfall eventuell ein paar teurere Ferngespräche oder einen
Briefwechsel in Kauf nehmen.
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Sie könnte auch deshalb billiger sein, weil sie eine gute Risikostruktur
im Tarif hat. Auf deutsch: Lauter junge, gesunde Versicherungs-Kunden,
nur wenige »kränkelnde«. Aber muß das so bleiben? Nein.
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Sie könnte auch deshalb billiger sein, weil sie einen zu geringen Teil
des Beitrages für später zurücklegt. Die Gesellschaft muß einen Teil des
Beitrages nämlich für »später« zurücklegen. Ein 60jähriger
verursacht im Durchschnitt vier mal so hohe Kosten wie ein 30jähriger.
Damit man einem Versicherten dann mit 60 Jahren nicht statt 85 EURO 350 EURO
Beitrag berechnet, legt die Gesellschaft einen Teil des Beitrages
gewinnbringend am Kapitalmarkt an. Die Summe plus Zinsen soll ausreichen,
um damit im Alter den Beitrag auf 85 EURO zu halten. Das ist die Theorie.
Da aber keiner weiß, wie sich die Gesundheitskosten in Zukunft entwickeln,
stöbert man bei der Höhe des Beitragteiles, der fürs Alter zurückgelegt
wird, im Nebel. Gesellschaft B - in unserem Beispiel - legt vielleicht
mehr zurück und sichert so dem Versicherungs-Kunden auch im Alter einen
erträglichen Beitrag. Aber garantiert ist auch das nicht.
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Sie könnte auch deshalb billiger sein, weil sie die Vertrags-Bedingungen
streng auslegt, während Gesellschaft B auch mal ein Auge zudrückt und eine
Rechnung zahlt, zu deren Begleichung sie bei strenger Auslegung der
Vertrags-Bedingungen gar nicht verpflichtet wäre.
Das sind nur 4 von mehreren Beispielen, warum der Beitrag von Gesellschaft
zu Gesellschaft unterschiedlich ist. Kein Vertreter, kein Versicherungs-Makler,
kein Verbraucherschützer, niemand kann das beurteilen und gewichten. Alle
»Vergleiche« in Zeitschriften und alle Vergleiche mittels
Computerprogrammen sind dazu nicht in der Lage.
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