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Produkte von Banken und Sparkassen
Sparbuch
Hunderte Milliarden EURO versauern
Mager-Kost
Eine liebe Angewohnheit der Sparer. Aber mit Geldanlage hat das
nichts zu tun. Das Sparbuch hat den Sinn, immer kurzfristig ein
paar EURO verfügbar zu haben. Waschmaschine kaputt, neue Reifen
fürs Auto, Wochenende in Paris. So was eben.
Mehr als ein paar Tausend EURO sollten Sie nicht auf dem Sparbuch
»versauern« lassen. Das bringt im Durchschnitt langfristig
2% bis 3% Zinsen. Schon die langfristige Preissteigerung war in
der Vergangenheit mit über 3,0% höher. Wenn Sie 100 EURO auf dem
Sparbuch anlegen, erhalten Sie zwar nach einem Jahr einschließlich
Zinsen 102 EURO, aber der Preis für Waren und Dienstleistungen ist
von 100 EURO auf 103 EURO gestiegen.
!!! Sparbuch = Notgroschen
= keine Geldanlage!!!
Das Sparbuch haben die Deutschen meist bei der Hausbank. Und Hausbank
ist meist eine der »Dinos« unter den Banken und Sparkassen.
Aber die sind bekannt dafür, daß sie mit den Zinsen für das Sparbuch
sparsam umgehen. Fragen Sie mal bei kleineren Banken in Ihrer Stadt
nach. Manche arbeiten mit vergleichsweise niedrigen Kosten und rücken
deshalb auch beim Sparbuch etwas mehr heraus.
Direktbank
Es ist ja ein Notgroschen. Kann da nicht auch das Sparbuch einer
»Bank auf der grünen Wiese« eine Alternative sein?
Eine Direktbank, die ohne Filialen arbeitet. Die vielleicht sogar
über Internet erreichbar ist. Oder wollen Sie jeden Tag zur Bank
gehen und nachsehen, ob Ihr Geld noch da ist? Ein- und Auszahlungen
können Sie bei einer Direktbank auch durch eine Überweisung vornehmen.
Sparbuch mit verlängerter Kündigungs-Frist
Je länger die Kündigungs-Frist, desto mehr Zinsen werden gezahlt.
Ob Ihnen die Einschränkung der Flexibilität das wert ist, müssen
Sie einschätzen.
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Kombi-Angebote
Festzins"-Sparen plus Investmentfonds
"Die XY-Bank zahlt 7% (teilweise auch 7% oder 8%)
für die Spar-Anlage namens "ABC". Wo ist da der Haken
oder ist das seriös?"
So oder ähnlich lauten immer wieder die Anfragen. Richtig
ist:
Es handelt sich um Kombi-Angebote, bei denen nur ein Teil
des Anlage-Kapitals in ein "Sparbuch" fließt. Der Rest des
Geldes muß in Fonds investiert werden.
Bei Fonds fällt dann die Kauf-Gebühr (Ausgabeaufschlag)
an, die je nach Fonds bis zu 5% und mehr ausmachen kann.
Die Gebühr ist auf jeden Fall verloren. Aus der Gebühr kann
der Anbieter den Zins "sponsorn". Der
Anleger zahlt sozusagen seine eigenen Zinsen.
Hinzu kommt das Risiko, daß der/die Fonds "schlecht laufen".
Bei der Rückzahlungs-Garantie einiger Angebote wird nicht
das gesamte eingesetzte Kapital garantiert, sondern dieses
abzüglich der Kauf-Gebühr.
Das "Zins-Sparen" dient also nur zur Anlockung von
(unbedarften?) Anlegern für die Fonds-Anlage.
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